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wenn man keinen Schlaf findet, kann man

dem Regen zuhören. Nachdenken über den vergangenen Tag. Geräusche im Haus zu identifizieren versuchen. Verschiedene Liegepositionen ausprobieren. An Sex denken. Nachdenken über den kommenden Tag. Wieder aufstehen. Über den Tag übermorgen nachdenken. Darüber nachdenken, wieso der Tag übermorgen jetzt schon im Kopf rum spukt. Etwas trinken. Mal wieder Zahnseide verwenden. Lesen, immer wieder den gleichen Absatz, weil die Gedanken eh woanders sind. Erneut einzuschlafen versuchen. Mails schreiben und vor dem verschicken wieder löschen. Wieder dem Regen zuhören. Wieder an Sex denken. Mit den Knochen in den Fingern und Zehen knacken. Nach “Schlaflosigkeit” googeln. Sich Dinge ausdenken, die man in den letzten sechssieben Stunden angeblich gemacht haben will. Gereizt werden. Mit dem Gedanken spielen durchzumachen. Den Gedanken wieder verwerfen. Frieren. Neue, noch nie dagewesene Liegeposition entdecken. Diese für ebenso wenig der Sache dienlich halten wie alle anderen zuvor. Weltherrschaftspläne entwickeln. Einen Lottoschein online ausfüllen. Seinen wahrscheinlich endgültig und für alle Zeit antizyklisch funktionierenden Schlafrhythmus verdammen.

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