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Tag : thoughts

Ganz normal anders

Ich streife durch das Laub, wie ein Finger, der den letzten Rest Schokocreme aus einer Schüssel kratzt. Ich drehe mich wie ein Kreisel solange bis mir schwindelig wird und auch dann kann ich nicht damit aufhören. Ich bin dankbar, denn ich weiss, dass ich gewöhnlich bin. Das macht mich besonders. Windböhen umwehen mich und drücken mir das Shirt eng an meine Haut. Es flattert an den Armen und an der Seite und ich fühle mich, wie ein Segel, das weit […]

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart

Gestern, als ich über das Reisen schrieb, habe ich einen Absatz wieder gelöscht. Ich wollte etwas über die Wahrnehmung des Reisens schreiben: dass die Vorfreude darauf schön ist (Zukunft), und der Rückblick, wenn die Erlebnisse Erinnerung geworden sind (Vergangenheit). Interessanterweise ist es oft die Gegenwart, die man weniger schön findet: der Sand ist zu sandig, die Füsse tun weh, die anderen Leute stören uns… Überhaupt ist vieles im Rückblick schöner: der Schrank aus dem schwedischen Möbelhaus ist am schönsten in […]

Wir Wanderer

Wir lassen etwas von uns zurück, wenn wir einen Ort verlassen, wir bleiben dort, obgleich wir wegfahren. Und es gibt Dinge an uns, die wir nur dadurch wiederfinden können, dass wir dorthin zurückkehren. Wir fahren an uns heran, reisen zu uns selbst, wenn uns das monotone Klopfen der Räder einem Ort entgegenträgt, wo wir eine Wegstrecke unseres Lebens zurückgelegt haben, wie kurz sie auch gewesen sein mag. Wenn wir die unverwechselbaren Gerüche riechen, so sind wir nicht nur an dem […]

Manchmal singe ich

Manchmal stürze ich mich in ein Lied, und dann bin ich da drin, und es ist gut, dass ich da drin bin. Vielleicht singe ich den Text mit, vielleicht auch gar nicht. Und es ist gut. Es ist als würde Wasser über meine Gedanken gegossen, und eben waren sie noch verschmiert und voller Unreinheiten und verfilzt und alles, und dann wummert der Beat in meinem Bauch, und alles wird klar und deutlich. Meine Ohren erfüllt von der Musik, nur von […]

Momente

Ein Kaffee, vielleicht, könnte den Moment noch besser machen, oder das Gefühl frisch geputzter Zähne. Vielleicht lieber Tee?   Festhalten scheint so verlockend, Vervollkommnung so erstrebenswert. Wir wollen Momente auskosten, wollen so viel davon mitnehmen wie möglich. Etwas bekommen für die Zeit, die wir spenden. Wir wollen Momente zubereiten, wie man Mahlzeiten zubereitet; kleine Snacks für Zwischendurch, ab und zu ein Festmahl. Wir wollen in Erinnerungen schwelgen, und uns kleine Andenken auf der Zunge zergehen lassen. Momente verlieren aber nicht […]

Sonnenlicht

Zwischen Sehnsucht und Zuhause, zwischen meinen Laken und den Kaffeetassen auf dem Küchentisch, zwischen dir und mir und der Leichtigkeit unserer Gegensätze, dazwischen ist immer noch Platz für ein Lächeln. Grund genug, nichts zu fürchten, Grund genug, sich nicht den Kopf zu zerbrechen; vielleicht ist es ganz genau das, was mich dir nahe bringt.

Heute

Der erste Blick aus dem Fenster Das wiedergefundene alte Buch Begeisterte Gesichter kein Schnee Die Zeitung Der Hund Duschen Alte Musik Bequeme Kleider Begreifen Neue Musik Schreiben Essen Singen Fröhlich sein

That’s what I believe

You know, I do believe in magic. I was born and raised in a magic time, in a magic town, among magicians. Oh, most everybody else didn’t realize we lived in that web of magic, connected by silver filaments of chance and circumstance. But I knew it all along. When I was twelve years old, the world was my magic lantern, and by its green spirit glow I saw the past, the present and into the future. You probably did […]

Ich will Dir sagen

‪Ich will dir sagen, wie schön du bist, ohne dass es farblos und wie daher gesagt klingt. Es wird genug eben einfach so gesagt. Doch dies soll wertvoll bleiben. Du sollst dich nicht daran gewöhnen. Ich schaue dich an, wie du dort auf dem Bett sitzt, deinen Kopf in dem grossen Kissen versunken, die Augen geschlossen. Deine Lider zucken ein wenig im Flutlicht der schwindenden Abendsonne. Seite 32, ein Eselsohr – du bist nicht besonders weit gekommen. Schweigend schlummern die […]

Sag schon

“ach …” “hmm?” “nichts” “das „ach“ eben war also nur so dahin-ge-ach-t?” “ja, nein, ich meine …” “oh Gott. *seufz* okay, was ist los?” “nichts.” “komm, was ist.” “ach …” “da waren wir schon.” “na das übliche halt.”