You can enable/disable right clicking from Theme Options and customize this message too.
logo

Tag : Sommer

Dies ist einer jener schöner Augenblicke

Geht auf eure Felder und in eure Gärten, und ihr werdet lernen, dass es der Biene ein Vergnügen ist, Honig aus der Blume zu sammeln. Aber es ist auch der Blume ein Vergnügen, ihren Honig der Biene zu geben. Denn der Biene ist die Blume ein Quell des Lebens, und der Blume ist die Biene ein Bote der Liebe, und beiden, Biene und Blume, ist es Bedüfnis und Verzückung, Vergnügen zu geben und zu nehmen.   “Es wird Abend, aber […]

Wann wird es wieder Sommer

Wann wird es wieder Sommer

Lang vor und lang nach den Sommerferien diese Stimmung, als müsse man sich um alle möglichen Dinge kümmern, kreativ sein, nachdenken, Philosoph werden, Leute treffen, Nächte durchmachen, in der Sonne liegen, ein Abo fürs Freibad anschaffen, sich dort tagsüber von Pommes/Mayo und oder viel Schleckzeugs ernähren, am frühen Abend mit runtergekurbelten Fensterscheiben und peinlicher Musik auf hoher Lautstärke von dort nach Hause fahren. Ach ich will ja nicht meckern, aber ich vermisse wirklich den Sommer. Irgendwie.

In den Strassen der Stadt

Ich laufe durch die Strassen der Stadt, gehe ziellos durch die Gassen mit einem Schuhkarton in meiner Hand. Da sind diese Sätze drin, die ich lange nicht sagte, die mir so aus dem Mund fallen, langsam zu Boden sinken wie die Blätter der Bäume, kurz schwerelos sind, wenn ein Windstoss kommt, sich noch einmal aufbäumen, bis sie mit einer Ecke und dann ganz den Boden berühren und liegenbleiben. Manche von ihnen hebe ich auf und packe sie in den Schuhkarton, […]

Die Pfützen spiegeln die Lichter und mich

Auch wenn sich das gerade so anfühlt, als wären wir vom Sommer direkt in den Herbst gestolpert und hätten uns mal kräftig das Knie angeschlagen und wenn überm Haupthaar dicke, prallgefüllte und bedrohlich grinsende Wolken hängen und der Wind ums Haus heult, als ob es kein Morgen mehr gäbe, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der blaue Himmel zurückkommt.     Nachdenklich, erschöpft. Lasse mich fallen. Schwerelos. Durch den dunklen Park, nach Hause. Wind kommt auf und ich laufe durch die […]

Kennst Du das?

Ich will schreiben, ich will es unbedingt, aber es gelingt mir nicht, die Worte rutschen mir aus den Händen wie ein Fisch, sie lassen sich nicht ordnen, nicht unterbringen. Und dann liegen sie herum, all die Worte, die ich nicht benutze und die nun nichts mit sich anzufangen wissen. Und ich sitze da und tippe lustlos das Wort lustlos.

Der Sommer liegt in den Wehen

Und nichts passiert, wir warten und warten und lächeln gezwungen, bis die Sonne eben hinter den Wolken wieder untergeht. Das ist schon okay so, das ist wie eine langsame Wanderung ohne rechtes Ziel, nur mit der Ahnung, dass man irgendwo hinter dem nächsten Wald, dem nächsten Hügel vielleicht ja einen Ort zur Einkehr findet, mit kühlem Bier, mit einer Bank im Garten zum Sitzen und Träumen und Luftholen. Weiterwandern, Schritt um Schritt, vielleicht kommen wir an irgendwann. Und wenn auch […]

A Dream

My dream is to walk around the world. A smallish backpack, all essentials neatly in place. A camera. A notebook. A traveling paint set. A hat. Good shoes.

Zwei Worte

Sehnsucht. Freiheit. 2 Worte nur. Doch sie brennen. In mir. Das Verlangen, sie zu leben. Im Herzschlag, sie zu spüren. Zu leben. Über Jahre schlummern sie in mir. Doch das Leben ist eine Galaxie. Und in dieser Galaxie finden sich doch auch Fixsterne. Auch wenn sie zwischendrin durch Nebel verdeckt werden. Und dann gibt es den Moment, diesen einen Moment, wo sie auf einmal wieder im Blickfeld sind. Strahlend und unübersehbar. Und sie sind wieder da, weil der Hunger geweckt […]

Was ich am Sommer liebe

Die Sonne. Die Glut, die einem auf der Haut brennt, das Fleisch wärmt bis auf die Knochen und nichts übriglässt als Wohlbefinden und Schweiss. In der Emme schwimmen. Vorsichtig über glitschige Steine steigen, mit dem Fuss im grünen Wasser vorwärtstasten. Dann ins Nichts, ins dunkle Nichts, das 50 Meter tief sein könnte und nur 50 cm tief ist. Das Wasser. Das eiskalte, kühle, erfrischend klare Wasser, was mir die Luft aus den Lungen drückt beim Eintauchen und die ganze Hitze, […]

Freitagabend

Meine Augen laufen die Schienen entlang, ich zähle die Schwellen, bis sie verschwimmen und verschwinden. Zu viele Bilder pro Sekunde, als der Zug schneller fährt, und die Bäume an der Strecke verschwimmen zu einem einzigen Grün. Strommasten, Felder, Hochspannungsleitungen, Feldwege, Häuser, Gleisbetten,Felder, Autobahnen, der Zug wird langsamer, bleibt stehen. Ich bin zu Hause.