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Tag : Frühling

Manchmal singe ich

Manchmal stürze ich mich in ein Lied, und dann bin ich da drin, und es ist gut, dass ich da drin bin. Vielleicht singe ich den Text mit, vielleicht auch gar nicht. Und es ist gut. Es ist als würde Wasser über meine Gedanken gegossen, und eben waren sie noch verschmiert und voller Unreinheiten und verfilzt und alles, und dann wummert der Beat in meinem Bauch, und alles wird klar und deutlich. Meine Ohren erfüllt von der Musik, nur von […]

Es kommt auf die Entscheidungen an – nicht darauf, wer sie trifft

Du hast entschieden, bist dabei geblieben, nicht weggelaufen, sondern auf etwas zu. Nun fürchtest du dich ein wenig. Denkst in richtig oder falsch, in “blöde Idee”, in “oh gott” und vielleicht doch lieber nicht. Du zuckst etwas unbeholfen mit deinen Schultern. Weisst wohl selbst nicht so recht. Du solltest dich freuen, freu dich, tu’s, mach gefälligst. Es wird schon alles gut und irgendwo weisst du das. Ich weiss nicht, was ich schreiben soll, damit du dich mal fallen lässt. Vertraue […]

Zwischen den Zeiten

Wenn es dunkel wird, wenn die Nacht an mein Fenster klopft und die Stille, wenn die Heldengeschichten beginnen und die Märchen, wenn du bei mir bist. Wie ein Traum, aus dem man nicht aufwachen möchte, dem man nachspürt, den man festhalten will und nicht kann; du bringst mich auf seltsame Gedanken und an gläserne Orte. Nachts ist die Sonne ja nur auf der anderen Seite der Welt, denke ich und wünsche mir, das Beamen wäre endlich erfunden, nur um dichmichuns […]

Der Sommer liegt in den Wehen

Und nichts passiert, wir warten und warten und lächeln gezwungen, bis die Sonne eben hinter den Wolken wieder untergeht. Das ist schon okay so, das ist wie eine langsame Wanderung ohne rechtes Ziel, nur mit der Ahnung, dass man irgendwo hinter dem nächsten Wald, dem nächsten Hügel vielleicht ja einen Ort zur Einkehr findet, mit kühlem Bier, mit einer Bank im Garten zum Sitzen und Träumen und Luftholen. Weiterwandern, Schritt um Schritt, vielleicht kommen wir an irgendwann. Und wenn auch […]

Weiter sehnen

Weiter sehnen

Dem Morgen lauschen. Sich ans Meer träumen. Früh morgens in die Küche schleichen und Orangensaft trinken. Ins Bett zurückkriechen. Von Vogelzwitschern aufwachen. Ein gutes Spinnennetz betrachten. Die Schwerkraft aufheben. Mit Leichtigkeit aufstehen. Verwundert sein. Wörter beim Wort nehmen. Einen Körper spüren. Nichts beim Namen nennen. Etwas nicht zu Ende denken. Warten, bis der Kaffee kocht. Zum Fenster hinaussehen und leise ein Lied hören. Etwas Gutem keinen Namen geben. Was gut ist, braucht keinen Namen. Die Beine baumeln lassen. Etwas zu […]

Frühlingsgedanken

Trag mich nach Hause, wo immer das ist, bring mich in die Wärme einer Umarmung und halt mich nicht fest, aber fest im Arm. Ich brauche nicht mehr nur eine Schulter zum Anlehnen, ich brauche zwei davon und einen Rücken, auf den ich mich stützen kann, wenn mir die Knie weich werden und meine Stimme versagt angesichts der Grösse der Geschichen, die das Leben so schreibt. Lass mich atmen und weinen.   Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder […]

Verpassen der Besinnlichkeit

Man verpasst es, unbemerkt. Diese Besinnlichkeit, das Runterkommen und mal nicht Rumwuseln, das Einkuscheln in eine Decke mit einer Kanne Tee und in einem Buch lesen, das In-die-Luft-gucken und einfach glücklich sein. Aufwachen und feststellen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht zwischen unausgeschlafen auf Arbeit gehen und totmüde ins Bett fallen, aufwachen und trotzdem weiterschlafen innendrin, nur zwischendurch mal die Augen aufmachen, wenn dir das Herz aufgeht für ein paar Stunden oder ein paar Minuten, plop, wie eine Flasche […]

Frühlingsgefühle

Man muss gar nicht Saxophon spielen können, es reicht schon, wenn man den Moment kennt, ab dem die Musik ganz laut sein muss.

Raus aus dem Haus

Packt eure Mäntel in den Schrank, werft eure Wollschals in die Ecke, lasst eure Handschuhe zuhause und hört auf, euch unter euren Mützen zu verstecken. Steckt eure schwarzen Klamotten in eine Kiste und tragt mal wieder Rot und Grün und Bunt, kippt alle Glühweinreste und den Zimt weg, verbrennt die Tannenbäume und macht die Fenster auf, damit ihr es hören könnt, wenn sie es von den Dächern rufen: der Frühling ist da. Holt eure Sonnenbrillen raus, poliert eure Fahrräder, räkelt […]