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Der Sommer liegt in den Wehen

Und nichts passiert, wir warten und warten und lächeln gezwungen, bis die Sonne eben hinter den Wolken wieder untergeht. Das ist schon okay so, das ist wie eine langsame Wanderung ohne rechtes Ziel, nur mit der Ahnung, dass man irgendwo hinter dem nächsten Wald, dem nächsten Hügel vielleicht ja einen Ort zur Einkehr findet, mit kühlem Bier, mit einer Bank im Garten zum Sitzen und Träumen und Luftholen. Weiterwandern, Schritt um Schritt, vielleicht kommen wir an irgendwann. Und wenn auch nicht, was macht es schon, sind wir eben Weltrekorde gewandert, nicht weiter schlimm, wenn man nur genau genug alles um sich herum beobachtet, ab und an auch mal stehen bleibt, zum Einatmen, zum Wundern oder Weinen, zum Ausatmen; die Landschaft ist doch recht schön, sagst du und ich blicke voll Sehnsucht zum Horizont, der mich anschweigt und leuchtfeuerrot die Sonne verschlucken will.

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