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Category : Just a Moment

My Catchy Song Today “Waiting on a Friend”

Music can be a wonderful thing. The right song can instantly put you in a pleasant mood and serve as an uplifting spark, if even just for a brief moment. Sometimes, however, you’ll come across a song on the radio and even when it’s over, it sticks with you long after the last note is played. Like a broken record scratching the same chords over and over again. Today is this ->

Momente

Vermutlich falsch ist die Annahme, man würde letzte Momente mehr schätzen, hätte man in jenem Augenblick schon gewusst, dass es ein letztes Mal ist bzw. war. Vermutlich ist es so, dass wenn du es weisst, lädst du den letzten Moment mit Erwartung auf und strengst dich so sehr an, Bedeutung und Emotion reinzupacken, Dinge behalten zu wollen und Details abzuspeichern, dass du dabei das eigentliche Wahrnehmen vergisst und dich später nur noch an das erinnerst, dass du drumherum inszeniert hast. Vermutlich richtig ist, “scheiss drauf”. Du wunderst […]

Wartende Kinder

Diese geradezu nett-harmlose Art, die kleine Kinder beim Warten an einer roten Ampel haben: zig Erwachsene drumherum, die es eigentlich aus fadenscheinigen Gründen eilig hätten, aber diesen gerade für einen der letzten Momente (für eine der letzten Möglichkeiten) in ihrem Leben halten, wo sie ihre gute Erziehung zeigen (können, dürfen) und dann eben doch brav auf grün warten, obwohl bei klarster Sicht bis zum Horizont nicht einmal die Illusion eines Autos naht. (Leichte eingebildete Gänsehaut dann spätestens, wenn man von der […]

Abend

Durch das Fenster ist die Sonne zu sehen. Das Gefühl einer leisen Freude macht sich breit. Das Bewusstsein, eigentlich privilegiert zu sein. Dieses gute Gefühl, sich geliebt zu wissen, geborgen zu sein. Gesund zu sein (von kleinen Wehwehchen abgesehen). Es gibt keinen Grund, depressiv oder missgelaunt zu sein. Einfache Freude an den Sonnenstrahlen, am blauen Himmel, an den Bäumen. Jetzt beginnt wieder die andere Zeit. Die lockere, fröhliche, leichte Zeit. Die, die Menschen in wärmeren Gefilden immer haben. Haben die eigentlich […]

schlecht erzogen

Irgendwelche schlecht erzogenen Synapsen in meinem Gehirn lesen “schöner wie der Tod” bei der Einblendung auf RTL, aber bevor ich noch “schöner als der Tod, ihr Deppen!” rufen kann und endlich einen Grund, nein, eine Ausrede für meine schlechte Laune gefunden hätte, lese ich nochmal richtig und streiche im Kopf das “-er” von “schöner”. Schade eigentlich. Aber es wäre ja eh niemand dagewesen, den ich hätte anbrüllen können.

Komm, stell dir vor, wir wärn am Meer (Teil 2)

Und staunen würden wir. Über die Menschen auf Handtüchern, die sich in jeder Stunde einmal drehen. Über die Kinder, die Möwen jagen, den Strand umgraben und kleine Baggergeräusche in die Weite schicken. Über die Wellen, die zerbrechen und ganz klein werden, bis sie sterben. Über die Schnelligkeit der Ameisen und die Langsamkeit des Seins. Wenn wir müde wären, würden wir uns hinlegen, die Augen zumachen und ein Ohr auf den Sand legen, und wäre das Meer einen Augenblick lang still, […]

Nothing fazes a New Yorker

You’ll be relieved to know that the guy in the foreground of this picture is not dead. At least, I don’t think he’s dead; I’m pretty sure I saw him twitch at least once while I was taking the picture. But I don’t think it would have bothered the young woman at all, while she concentrated on her sandwich and soda. Things have certainly changed in Bryant Park, behind the main branch of the New York Public Library, during the […]