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Der Sommer liegt in den Wehen

Und nichts passiert, wir warten und warten und lächeln gezwungen, bis die Sonne eben hinter den Wolken wieder untergeht. Das ist schon okay so, das ist wie eine langsame Wanderung ohne rechtes Ziel, nur mit der Ahnung, dass man irgendwo hinter dem nächsten Wald, dem nächsten Hügel vielleicht ja einen Ort zur Einkehr findet, mit kühlem Bier, mit einer Bank im Garten zum Sitzen und Träumen und Luftholen. Weiterwandern, Schritt um Schritt, vielleicht kommen wir an irgendwann. Und wenn auch […]

Weiter sehnen

Weiter sehnen

Dem Morgen lauschen. Sich ans Meer träumen. Früh morgens in die Küche schleichen und Orangensaft trinken. Ins Bett zurückkriechen. Von Vogelzwitschern aufwachen. Ein gutes Spinnennetz betrachten. Die Schwerkraft aufheben. Mit Leichtigkeit aufstehen. Verwundert sein. Wörter beim Wort nehmen. Einen Körper spüren. Nichts beim Namen nennen. Etwas nicht zu Ende denken. Warten, bis der Kaffee kocht. Zum Fenster hinaussehen und leise ein Lied hören. Etwas Gutem keinen Namen geben. Was gut ist, braucht keinen Namen. Die Beine baumeln lassen. Etwas zu […]

Die Sonne kommt langsam

Man hört die Kühe muhen, die Glocken um ihre Hälse klingen hell und ungleichmässig, ein wunderschönes Kuhkonzert. Wir trinken Kaffee, in der einen Hand halte ich die Tasse, in der anderen streiche ich dir durchs Haar. Vor uns erst Kühe und Wiese, dann Berge, die sich in den wolkigen Himmel strecken, als gäbe es dort etwas umsonst. Die Sonne kommt langsam. Aber sie kommt, sagst du und siehst zu mir hoch. Sie muss kommen, sage ich und drehe das Gesicht in […]

Frühlingsgedanken

Trag mich nach Hause, wo immer das ist, bring mich in die Wärme einer Umarmung und halt mich nicht fest, aber fest im Arm. Ich brauche nicht mehr nur eine Schulter zum Anlehnen, ich brauche zwei davon und einen Rücken, auf den ich mich stützen kann, wenn mir die Knie weich werden und meine Stimme versagt angesichts der Grösse der Geschichen, die das Leben so schreibt. Lass mich atmen und weinen.   Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder […]

Verpassen der Besinnlichkeit

Man verpasst es, unbemerkt. Diese Besinnlichkeit, das Runterkommen und mal nicht Rumwuseln, das Einkuscheln in eine Decke mit einer Kanne Tee und in einem Buch lesen, das In-die-Luft-gucken und einfach glücklich sein. Aufwachen und feststellen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht zwischen unausgeschlafen auf Arbeit gehen und totmüde ins Bett fallen, aufwachen und trotzdem weiterschlafen innendrin, nur zwischendurch mal die Augen aufmachen, wenn dir das Herz aufgeht für ein paar Stunden oder ein paar Minuten, plop, wie eine Flasche […]