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#‎MenschSein‬

Ja es sind die Rechtsextremen, die zuschlagen.

Aber es sind die Leute, die mit den übelkeitserregenden  Worten “Ich bin ja nicht fremdenfeindlich, aber …” oder “Ich bin ja kein Rassist, aber …” kommentieren. Bei einigen negativen Kommentaren erkenne ich durchaus ein Muster. Da ist immer Frustration. “Mir wird was weggenommen, denen geht es viel besser, das sind Sozialschmarotzer.“ So lange sich die Kritik in diesem Feld bewegt, kann ich das noch aushalten – doch in dem Moment, in dem es ins Rassistische geht, ist Schluss.

Denn zunehmend wird damit eine Atmosphäre geschaffen, die dem rechten Gesocks wieder das Gefühl gibt, sie könnten ihre widerlichen Parolen ohne Ahndung oder Ächtung unter die Leute tragen. Sie denken lassen, sie könnten wieder Hass und Angst verbreiten.

Wenn in den Strassen einer Stadt Nazis auftauchen und einen Menschen misshandeln können, ist es an der Zeit, den Leuten, die diese Atmosphäre mitschaffen, zu sagen:

Es ist genug. Wir haben genug von eurem Gift, von eurer Angst, von eurer Hetze.

Es ist Zeit, sich im Internet zu äussern.

Diesen Menschen etwas entgegenzusetzen. Unser Land wieder geistig von den Hetzern und den Verhetzten zurückzufordern. Die Atmosphäre wieder mitzubestimmen und nicht denen zu überlassen, die Andersartige und Fremde herabsetzen müssen, um sich selbst ein wenig grösser zu fühlen.

Die paar rechten Schläger können wir ohne Probleme der Polizei überlassen. Die sind für solche Idioten zuständig. Aber der breite Boden, auf dem diese Gesinnung so selbstverständlich wachsen kann, erfordert unsere Zivilcourage.

Man muss die Lügen, die Hetze und die Angst bekämpfen.

 

 

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